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Trinkwasser für Kinderdorf Bweyale in Uganda

Im Norden Ugandas hat sich entlang der Bobi Masindi Road das Flüchtlingsdorf Bweyale gebildet. Dort leben etwa 100.000 Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Viele von ihnen sind aus dem Südsudan geflüchtet.

Im Dorf gibt es ein Problem: Es steht nicht ausreichend sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Insgesamt gibt es vor Ort drei verschiedene Wasserquellen. Es gibt ein Wasserloch, das sehr verdreckt ist und für das Waschen der Wäsche genauso wie für das Reinigen der Motorräder genutzt wird. Als Trinkwasser ist es unbrauchbar. Eine weitere Wasserquelle sind drei handgegrabene Brunnen. Die Brunnen sind nicht sehr tief, liefern aber fast das ganze Jahr Wasser. Allerdings ist die Wasserqualität sehr schlecht. Mehrere Kinder und Mitarbeiter sind bereits an Typhus erkrankt. Und dann gibt es vor Ort noch eine Wasserleitung mit klassischem Leitungswasser. Allerdings ist der Druck so schwach, dass nur sehr selten das Wasser auch vor Ort ankommt. Außerdem ist es kostenpflichtig, so dass es nicht von allen Menschen entnommen werden kann.

Den akuten Trinkwassermangel wollen wir beheben. Dafür sammeln wir Spenden und stellen vier AQQA-cube (985 Euro) und zehn AQQA-bags (je 46 Euro) für die Schulen von Bweyale zur Verfügung. Damit soll eine schnellstmögliche Lösung geschaffen werden. Typhus kann unbehandelt tödlich sein und hat schon einigen Menschen vor Ort das Leben gekostet. Wir dürfen also keine Zeit verlieren.

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