Tierschutzhof Oberpfalz e.V

Wildtierrettung vor dem grausamen Mähtod

Ein kurzes, schmerzhaftes Fiepen, ein Rumpeln und das zerbrechliche Wesen haucht zwischen den gewaltigen Messern der Mähmaschine sein Leben aus - die feinen Knochen zertrümmert, der Körper aufgeschlitzt. Der vermeintliche Schutz des hohen Grases, in dem sich das Rehkitz instinktiv vor der drohenden Gefahr wegducken wollte, ist ihm zum tödlichen Verhängnis geworden. Noch Tage lang wird die Mutter des Jungen an die Stelle kommen, wo sie es abgelegt hat und nach ihm suchen.Viele Gelege und Küken von teilweise vom Aussterben bedrohter Bodenbrüter und Junghasen werden zerschreddert.
Seit einigen Jahren kämpft unser Verein gemeinsam mit der Jägerschaft und den Landwirten gegen diesen grausamen Tod der Wildtiere erfolgreich nun schon an. Mit Drohnen, elektronischen Wildscheuchen und zu Fuß werden die Wildtiere aufgespürt und aus der Gefahrenzone gebracht. Jedes Jahr entstehen hohe Kosten für neue Akkus, Versicherung, Reparatur und Wartung der Drohnen. Auch müssen die Benzin/Fahrtkosten finanziert werden. Alle 5 Jahre muss der Drohnenführerschein wiederholt und alle zwei Jahre die Flugausnahmegenehmigung bei der Regierung neu beantragt werden.

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