Häuser der Hoffnung e. V. - Schulbildung für Afrika

Kriegswaisen - Schulbildung für Mädchen in Mali/Westafrika

Die Bevölkerung in Mali/Westafrika ist jung, aber viele Kinder können nicht zur Schule gehen. Offiziell besteht Schulpflicht, aber die Schulen sind kostenpflichtig. Mittellose Eltern schicken besonders Mädchen nicht zur Schule, sondern diese müssen im Haus und auf dem Feld mitarbeiten, Waren auf dem Markt verkaufen oder in fremden Haushalten schuften. Sie werden früh (Zwangs-)verheiratet, bekommen mangels Aufklärung selbst viele Kinder und bleiben in der Unmündigkeit. Mit den Schulstipendien wollen wir es 30  Mädchen ermöglichen eine Ausbildung zu erhalten. Wir sind überzeugt, dass wenn Mädchen zur Schule gehen , sie sich zu selbstbewussten jungen Menschen entwickeln, aufgeklärt sind, später heiraten, und ihre Töchter nicht mehr beschneiden lassen, wie bisher in Mali traditionell üblich . Über einen Fragebogen werden 30 Mädchen ermittelt, die lernwillig sind und deren Familien sich das Schulgeld nicht leisten können. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Mädchen, deren Väter als malische Soldaten in den kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten Monate gefallen sind. Es wird eine Koordinatorin angestellt, die für die Dauer von  ca. 1 Jahr das Programm der 30 Mädchen betreut. Neben dem Schulbesuch gibt es Nachhilfe-, sowie Hygiene- und Aufklärungsunterricht. Die Gesamtkosten des Projekt betragen € 10.000 pro Jahr (Stipendien, Koordinatorin, Verwaltungskosten etc.). Um die Mädchen in die Schule schicken zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Danke!

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