Albertinen-Stiftung

Atempause

Bedürftige Familien, vor allem Alleinerziehende und ihre Kinder, können es sich oft nicht leisten, sich etwas Entspannung zu gönnen. Kinder aus diesen Familien haben deshalb oft das Nachsehen, wenn sie sich mit Gleichaltrigen vergleichen: Nach den Schulferien hören sie die tollen Urlaubsgeschichten ihrer Mitschüler und sind umso trauriger, dass sie nicht mitreden können. Sie fühlen sich abgehängt und ausgegrenzt – so wird es für die Kinder im Laufe der Zeit immer schwieriger, Freunde zu finden und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Für diese Familien aus Hamburg und Umgebung hat die Albertinen-Stiftung 2008 die "Atempause" ins Leben gerufen. Jeweils in den Schulferien kommen die Familien, betreut von pädagogisch versierten Fachkräften, eine Woche lang in der Idylle des Naturparks Lauenburgische Seen zur Ruhe. Sie genießen die gemeinsame Zeit, gehen auf Tuchfühlung mit der Natur, erforschen die Welt der Steine und entdecken bei kreativen Kursen, Sport und Spiel neue Talente, die ihr Selbstwertgefühl stärken. Es entstehen Freundschaften und soziale Kontakte, die die Teilnehmenden auch später nachhaltig in ihrem Alltag unterstützen.
Seit 2008 haben mehr als 800 Mütter, Väter und Kinder eine solche dringend nötige Auszeit von den Alltagssorgen erleben dürfen. Pro "Atempause"-Woche, an der bis zu 12 Erwachsene mit 25 Kindern teilnehmen können, entstehen Kosten in Höhe von ca. 10.100 Euro. Diese Kosten werden ausschließlich mit Spenden finanziert.

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